Sanierungsarbeiten der alten Ruinen

In diesem Jahr 2016 haben wir wieder die Lehrlinge des Baumeisterverbandes Zürich Oberland (BVZO) während zwei Wochen im Einsatz gehabt. Da der mittlere Teil der Ruinen (bewohnter Teil) Kamine und Feuerstellen aufwies, musste dieser an eine spezialisierte Firma vergeben werden. Das hat uns Fr. 36'000.-- gekostet. Die Arbeit der Lehrlinge kostete dieses Jahr auch um Fr. 12'000.--. So haben wir gesamthaft Fr. 48'000.-- ausgeben müssen. Für diesen Betrag zu finanzieren, suchen wir Sponsoren.

Die Arbeiten werden im Jahre 2018 fortgesetzt. Sie werden von der Kantonalen Denkmalpflege begleitet und unterstützt. .

Die folgende Bilderübersicht zeigt die geleisteten Arbeiten und das dringende Bedürfnis der Sanierung der alten Gemäuer:

Lehrlinge des BVZO (Baumeisterverband Zürcher Oberland) 2009
Lehrlinge BVZO
Lehrlinge BVZO
Zustand der Ruinen -Sanierungsbedürftigkeit
Zustand der Ruinen -Sanierungsbedürftigkeit
Zustand der Ruinen -Sanierungsbedürftigkeit

Stollenvermessung

Eine Pionierarbeit für Stollensysteme

Während der Jahre 2003 bis 2007 wurden die zugänglichen Bergwerksstollen am Mot Madlain und am Cuogn Nair von Mitgliedern des Vereins Miniers da S-charl und der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung vermessen. In diesen 5 Jahren wurden wöchentliche Arbeitslager organisiert. 5-6 Grupen zu 3 Personen haben das ganze Stollensystem ausgemessen. Weil die Arbeit in den relativ tockenen Jahre stattgefunden hat, konnte man bis zu den, normalerweise unter Wasser stehende Stollensysteme vordringen. So wurden gesamthaft 13 Km Stollen ausgemessen. Das Resultat ist in digitaler Form vorhanden und bildet somit ein wichtiges Dokument für die Bergwerksforschung. Es kann gesagt werden, dass diese Arbeit einer Pionierleistung entspricht, welche von der Società da Miniers und der Schweizerischen Gesellschaft für Höhlenforschung geleistet wurde. 

Hier ein paar fotographische Impressionen dieser Arbeit:

 

Thomas Arbenz, der Chef
Werner Janz, der Spezialist
Einweihung in der Scheune - alle nehmen vom neu ausgearbeiteten Plan Kenntnis
Einweihungsfest
Einweihungsfest - Hans Jörg und Silvia Trüb, die Fleissigen
Einweihungsfest - Vorstellung der Resultate
Einweihungsfest - Festnachtessen im Crusch Alba
Einweihungsfest
Einweihungsfest - Der Plan ist perfekt
Abseilen
Peder Rauch, der Präsident
Lager am Cuogn Nair 2003

Projekte

Münzprägung

Das Projekt entspricht einem langersehnten Wusch, welcher nocht nicht realisiert werden konnte.

 

Schuldokumentation

Eine Dokumentation, als Lehrmittel für Schulen ist auch ein Projekt, welcher noch nicht realisiert wurde. Dieses soll, in Zusammenarbeit mit der Lehrerschaft erfolgen. 

 

Erweiterung des Museums

Um Wanderausstellungen zu realisieren, ist eine Erweiterung des Museumsgebäudes unumgänglich. Somit könnte man jährlich ein neues Thema aufgreifen und vertiefen. Des Weiteren ist ein Raum für wissenschaftliche Forschung vorgesehen. 

Für die Erweiterung wurde ein Modell angefertigt:

Model für die Erweiterung Richtung Clemgiabach
Viadi special da la bassa
Posa sül pass dal Flüela
Introducziun cun referats
Preparaziun per l'exercizi
Alarm cul radioemettur
Spiegaziun da Markus
Preparar il accidaint
Thomas aint illa schlittra da salvamaint
Ils schefs davo l'acziun Tinet Schmidt e Giacomin Arquint (barmör)
Ils partecipants pro la marenda

Rettung

Damit die Sicherheit der Aktivitäten gewährleistet werden kann,, hat die Stiftung im Jahre 2005 einen Rettungskurs in den Bergwerksstollen organisiert. Dieser Kurs wurde in Zusammenarbeit mit dem SAC (Schweierischen Alpenclub) und der Kantonspolizei organisiert. Teilgenommen haben folgende Organisationen:

  • Miniers da S-charl
  • Schweizerische Gesellschaft für Höhlenforschung
  • Schweizerischer Alpenclub, Sektion Unterengadin
  • Kantonspolizei Graubünden, Sektion Unterengadin

 

In der Folge einige fotographische Eindrücke der Rettung: